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03.05.2018

Landesgartenschaukommission besucht Höxter – Entscheidung fällt am 14. Mai 2018

Hintere Reihe v.l.: R. Schulze-Tertilt, M. Genenger-Hein, M.Lill, Viktor Herzog von Ratibor und Corvey, mittlere Reihe v.l.: S. Fellmann, E. Küppers-Ullrich, M.Helle, M. Goeken, vordere Reihe v.l.: M.Schmidt, S. Fischer-Lenssen, BM Alexander Fischer, Baudezernentin Claudia Koch, H. Bruns Hintere Reihe v.l.: R. Schulze-Tertilt, M. Genenger-Hein, M.Lill, Viktor Herzog von Ratibor und Corvey, mittlere Reihe v.l.: S. Fellmann, E. Küppers-Ullrich, M.Helle, M. Goeken, vordere Reihe v.l.: M.Schmidt, S. Fischer-Lenssen, BM Alexander Fischer, Baudezernentin Claudia Koch, H. Bruns © Landesgartenschau Höxter 2023 gGmbH

Höxter will die Landesgartenschau 2023 – diesen Eindruck haben Politik, Wirtschaft und Verwaltung, aber vor allen Dingen die BürgerInnen der elf köpfigen Jury vermittelt.


Die Entscheidung wird für den 14. Mai erwartet! In einer Pressekonferenz in der Markthalle des Historischen Rathauses werden wir um 14.45 Uhr über die Entscheidung der Bewertungskommission informieren.

Bei bestem Wetter konnte sich die Kommission zunächst per Fahrrad und später mit dem Weserdampfer vom Wasser aus einen Überblick über das geplante Gartenschaugelände machen. Jeweils eine BegleiterIn aus der Verwaltung wurde den Kommissionsmitgliedern „an die Seite“ gestellt, um für jedes einzelne Jurymitglied und deren Fragen und Wünsche zur Verfügung zu stehen.

Los ging es mit dem Fahrrad mitten durch die Fußgängerzone – gut gefüllt mit BesucherInnen des Wochen- und des Vieh- und Krammarktes. Schon hier waren die JurymitgliederInnen begeistert von den freundlichen Menschen und den historischen Bauten der Altstadt. Es ging weiter entlang der Marktstände über den Wall bis zur Nicloaischule. Sofort zu Beginn der Tour zeigten sich die MitgliederInnen begeistert über die „Ausschilderung“ des möglichen Gartenschaugeländes mit den Fähnchen am Wegesrand. An der Nicolaischule warteten die Kinder der Klasse 4d auf die RadlerInnen und haben sehr amüsant vorgetragen, warum sie Höxter cool finden. Schulleiter Ingo Kortmann konnte einen im Sachunterricht gestalteten Reiseführer der Jury übergeben.

Begeistert geht es weiter an die Weser, denn die spielt eine entscheidende Rolle bei der LGS. Laura Heuschneider, Mitautorin der Machbarkeitsstudie möchte „die Stadt an die Weser heranholen und die Promenade aufwerten.“ Idyllisch am Flussufer entlang ging es in Richtung zukünftigem Archäologiepark, in Würdigung der untergegangenen Stadt Corvey. Die Idee ist hier mit moderner Technik und nicht mit Ausgrabungen die Stadt wiederauferstehen zu lassen. Das ehemalige Sägewerk in Augenschein nehmend wird weiter geradelt die wunderbare Eichenallee zum Konventgarten.

Hausherr Viktor Herzog von Ratibor übergibt hier Pläne aus dem Archiv an die KommissionsmitgliederInnen und kündigt an, dass im Rahmen der LGS das Gelände in einen barocken Zustand des Remptergartens versetzt werden soll – und auf Dauer der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Alle TeilnehmerInnen verlassen nun die Räder und steigen mit weiteren geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung auf den Weserdampfer um schon während der Rückfahrt mit der Fragerunde der Kommission zu beginnen.

Schon hier sind die TeilnehmerInnen begeistert und die ersten Reaktionen reichen von wunderbar bis überzeugend! Die JurorInnen sehen viel Potential für die LGS.

Die Ankunft in Höxter war für alle Beteiligten überwältigend und die heimische Presse sprach von filmreifer Begeisterung. Mehr als 300 BürgerInnen schwenkten zur Begrüßung grüne LGS Fähnchen, die Feuerwehr sorgte für Wasserfontänen. Die La-Ola-Welle sorgte für Stimmung wie im Fußballstation und BürgerInnen und KommissionsmitgliederInnen sangen aus vollem Herzen das von Frau Wittrock und Frau Dangela neu getextete Weserlied. Bei kühlen Getränken, Bratwurst, Kaffee und Kuchen wurde ein kleines Bürgerschaftsfest gefeiert.

Eine unglaubliche Atmosphäre! Bürgermeister Alexander Fischer ist begeistert über den positiven Eindruck, den alle gemeinsam hinterlassen haben. Der Tag war wunderbar und entspannt, ich gehe davon aus, dass wir die Jury beindruckt haben, so Alexander Fischer.